Erweiterung und Testergebnisse

Kurz nach meinem ersten Post zu JLapse kam meine Freundin mit zwei Fragen: „Kann man nicht einblenden wie spät es auf dem Bild ist?“ und „Wie lange dauert das rendern denn noch?“

Antwort auf die erste Frage: „Noch nicht“, aber das ließ sich zum Glück recht leicht ergänzen. Das Komplizierteste war dabei noch die Bestimmung der korrekten Position. Jetzt kann man ein Overlay festlegen und mit einem Dateformat das Anzuzeigende festlegen.

Zur zweiten Frage: Da habe ich ein paar Anläufe gebraucht. Erst hatte ich dem Rendertask die Sache überlassen, dann hatte ich einen zusätzlichen Task erstellt der die Anzeige aktualisiert… aber so wirklich zufriedenstellend war das nicht. Einige Komponenten die ich verwende, so auch die Fortschrittsanzeige, stammen aus einer eigenen kleinen Sammlung. Und da sowas wie ‚Verstrichene Zeit‘ und ‚Restzeit‘ anzuzeigen allgemein praktisch sein könnte,habe ich es der Fortschrittsanzeige selbst beigebracht. Die Schwierigkeit hier lag vor allem darin meine anderen Programme durch die Erweiterung nicht unnötig zu beeinflussen. Hat etwas gedauert, aber war zum Glück nicht unmöglich.

Und damit ist Version 1.1.0 von JLapse entstanden und jetzt verfügbar.

Ich muss mich bezüglich der Powerbank korrigieren. Die Aufnahme war auch nach den 24Stunden noch aktiv. Jetzt hab ich es mal durchlaufen lassen, das erste Bild wurde am 19.06. 22:04 aufgenommen, das letzte übertragene Bild ist vom 22.06. 12:00. Damit hat die Powerbank das Raspi gut 2,5 Tage durchgehend in Betrieb gehalten. Zwischendurch hatte es einen Aussetzer in der Bildaufnahme gegeben für etwa 7 Stunden (böses Softwareupdate), aber ich denke die Laufzeit sollte dadurch nicht entscheidend beeinflusst worden sein. In der Zeit wurden 70156 Bilder bzw 66,6GB aufgenommen und übertragen. Etwa 31000 Bilder für einen Tag.

Dann noch paar Angaben zur Rendergeschwindigkeit. Auf meinem Entwicklungsnetbook (Atom Z3740 mit 2GB) dauert es 20 Minuten um 1000 Bilder zu einem Video zu machen. Auf meinem großen Notebook (i7-6700HQ mit 16GB) dauern die 1000 Bilder nur knapp über 4 Minuten. Die Bilddaten werden dabei vom NAS übers WLAN bereitgestellt. Für eine Tagestimelapse, 30850 Bilder (31GB) mit Zeitoverlay und angepasstem Bildausschnitt, werden auf dem Notebook etwa 3 Stunden benötigt. Das Video dauert dann bei 100FPS knapp über 5 Minuten und hat eine Größe von 2,3GB. Ich bin soweit zufrieden.

Mit freundlichen Grüßen

Alles neu macht der Mai

Es wurde bei mir wieder produktiv gearbeitet. Bereits im April hatte ich es geschafft einen neuen Zaun für den Balkon selbst zu bauen, damit die Katze wieder raus kann. War eine interessante Erfahrung sich mal handwerklich zu betätigen und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Heute werden die letzten Holzfliesen für den Balkonboden fertig, die wurden oberflächlich abgeschliffen und mit Holzöl behandelt, womit die Fliesen jetzt schön natürlich aussehen. Die Balkonkästen wurden gesäubert und neu bepflanzt, hier kommen am Wochenende noch die letzten Pflänzen aus der familiären Gartenanzucht. Als nächstes werde ich noch einen Holzkasten bauen in dem ich den Sonnenschirmständer und paar andere Balkonsachen verstauen kann.

Aber genug von Haus und Handwerk. Im April hatte ich mir zwei Raspberry Pi Zero W geholt samt einem zusätzlichen Kamera-Modul und den offiziellen Gehäusen. Ein Kameramodul war bereit mit Infrarotlicht an einem alten Raspberry Pi 2B hin und wieder im Einsatz. Aber das Gehäuse war mir zu globig und die neuen Boards sind günstig zu haben und ausreichend ausgestattet. Dazu eine Powerbank mit 25.000mAh für hoffentlich ausreichend Laufzeit ohne von einer Steckdose abhängig zu sein. Um die kleinen Himberren zum laufen zu bringen habe ich mich PiBakery bedient, mit dem man die WLAN-Konfiguration direkt bei der initialen Installation mitgeben kann. Und wozu das ganze? Um die Katze beobachten zu können, wenn man mal nicht daheim ist, oder einfach mal tagsüber den Stubentiger aufnehmen. Etwa alle 2 Sekunden wird ein Bild in 1080p aufgenommen und alle 15 Minuten, sofern WLAN und die Filestation verfügbar ist, vom internen Speicher ins Netzwerk verschoben. Der interne Speicher reicht für etwa 12 Stunden Aufnahme, die Powerbank hält etwa 24 Stunden durch. Und wenn die Aufnahme im Kasten ist muss natürlich ein Video draus gemacht werden. Die verfügbaren freien Programme für diesen Zweck erfordern eine fortlaufende Nummerierung, nehmen nur das komplette Bild und nutzen meist nur die CPU mit einem Thread zum rendern. Deswegen habe ich mich nach einer Programmbibliothek umgesehen mit der ich aus Einzelbildern ein Video erstellen kann. Die hatte ich recht schnell gefunden, hatte aber paar Startschwierigkeiten, weil die verfügbare JAR nicht der Dokumentation entsprach. Mit der direkten Einbindung des Source von GitHub hatte ich dann mehr Glück und konnte mir nach und nach mein Programm aufbauen. Ordner auslesen, Bildvorschau, Einschränkung des Bildausschnitts, Videoauflösung, Bildrate, Multithreading. Das rendern selbst konnte ich zwar nicht in mehrere Threads implementieren, aber die Einzelschritte der Vorbereitung erfolgt in einzelnen Threads und es werden bis zu zehn jeweils in eine Warteschlange für den nächsten Schritt aufgenommen. Allein das hat eine bemerkenswerte Verbesserung der Renderzeit ergeben. Jetzt kann ich mir Timelapses erstellen und ein neues Programm ist verfügbar.

Dem PDFTool wurde auch etwas Neues beigebracht. Meine Freundin hatte versucht eine Datei ins Programm zu ziehen, bei vielen anderen Programmen kann man sowas ja machen. Aber mein Tool konnte damit nichts anfangen. Auf die Frage, ob sich das ändern lässt, habe ich mich einmal schlau gemacht und konnte recht schnell die nötigen Anpassungen vornehmen. Nur musste ich das für jede einzelne Funktion umsetzen, das ein wenig gedauert hat. Nun ist es fertig und man muss nicht mehr zwingend mit dem Durchsuchen arbeiten.

Bei JDB gab es nur eine kleine Anpassungen. Das Anzeigefenster eines Datensatzes kann größer gezogen werden um mehr Werte im Blick zu haben. Und Textfelder nehmen nach Möglichkeit die notwendige Höhe ein um ohne Scrollbalken auszukommen. Dies war ebenfalls ein Wunsch meiner Freundin und muss ja zugeben das die erste Implementierung nicht so ganz glücklich war. Aber die benötigte Höhe zuverlässig zu bestimmen war auch nicht so ganz trivial.

So das war es erstmal wieder von mir

Ein Licht am Ende des Tunnels

Ich weiß garnicht mehr wann ich das Projekt auf Cube-Nation begonnen habe. Aus Gewohnheit, Lauffaulheit und Freude am buddeln hatte ich geplant unser recht großes Stadtgebiet mit ein paar U-Bahn-Stationen zu versehen. Die Strecken zwischen Rathaus und Kontor (Orange) sowie zwischen Kontor und Leuchtturm (Blau) waren auch schon ewig fertig. Aber diese lange Strecke unter Wasser… Irgendwie hat lange die Motivation gefehlt.

Doch endlich ist es geschafft, auch die direkte Verbindung vom Leuchtturm zum Rathaus (Grün) und die Verbindungen nach London (Rot) sind fertig.

Die Tunnel sind gewohnt monoton, für kreatives Design bin ich einfach der falsche Ansprechpartner. Aber zumindest kommt man jetzt schnell und trocken überall hin.

Als nächstes, wenn ich mal wieder Lust und Laune habe, werde ich unterm Rathaus ein Umbau des Lagers machen, mit Sortierer für die Massenmaterialien. Und wahrscheinlich werde ich auch noch ein paar einfache Kurzstrecken bauen, ins Lager, zu meiner Behausung. Laufen dauert immer so lange…

Neues vom PDFTool

Damit nicht nur Demon hier für etwas Leben sorgt, melde ich mich auch mal wieder zu Wort.

Kurz vor Weihnachten kam einer meiner Brüder zu mir und meinte es wäre doch Klasse wenn man das PDFTool größer ziehen könnte, damit auch längere Dateinamen/-pfade komplett lesbar gemacht werden können. Das war auch erstaunlich schnell umgesetzt.

Dann kam mein Fehler… ich habe nach Aktualisierungen der verwendeten APIs geschaut und fand iText in Version 7. Wunderbar, neue Hauptversion, eventuell kann man etwas Platz sparen und die Laufzeit wird schneller. Außerdem eine gute Gelegenheit um etwas auszumisten. Bei vielen Aktionen klappte das auch ganz gut… Aber an den Lesezeichen bin ich verzweifelt. Dabei war nicht mal das Problem neue Lesezeichen zu erstellen, aber ich konnte nicht herausfinden, wie ich die bestehenden wieder komplett auslesen kann… ich bin daran verzweifelt… Nach Neujahr habe ich es aufgegeben und die Änderungen rückgängig gemacht (Eigenes CVS-Repository sei Dank)

Und damit ich nicht nur wegen der Anpassbarkeit der Fenstergröße so lange gebraucht habe, wollte ich zumindest noch eine neue Funktion einbauen. Text aus einer PDF zu extrahieren fand ich recht praktisch. Also viel Spaß mit der neuen Version.

Tare87

Produktive Phase

Ich hatte im Osterurlaub mal eine produktive Phase in der mir paar neue Ideen für JDB eingefallen sind.

Als erstes wollte ich das Programm mehrsprachig machen. Ich nutze es zwar nur in deutsch, aber ein Programm mehrsprachig zu machen fand ich eine tolle Übung.

Dann brauchte ich eine Möglichkeit auf die Daten auch von Unterwegs einsehen zu können. Also habe ich einen Export programmiert und da nur HTML (Einfach einsehbar dank Webserver) als Ausgabe mir zu langweilig war, habe ich CSV und JDB (Gefilterte Einträge und nur bestimmte Attribute) auch gleich noch gemacht.

Als weiteres wollte ich noch Dateiverknüpfungen hinterlegen können und diese direkt aus JDB öffnen (auch zum bearbeiten). Finde ich sehr praktisch.

Und zum Abschluss habe ich paar Tastenkürzel eingerichtet. Hätte ich gleich zu Beginn machen sollen, macht die Bedienung doch gleich etwas besser.

So genug produktiv gewesen ^^

Patchday

Die Fehlerbehebung für JDB ging wesentlich einfacher und schneller als erwartet. Zumindest auf dem Testsystem, auf dem der Bug entdeckt wurde, kann er nicht mehr reproduziert werden.

Mal sehen was ich als nächstes bastel.

Zeit für ein Update

Ich komm endlich mal dazu die neue Version von JDB bereitzustellen… Ich hab sie schon länger in Verwendung und hatte auch kurz eine Version 1.1.0… Aber die habe ich jetzt nicht extra rausgekramt und online gestellt, ich bin der Meinung die aktuellste Version sollte reichen. Nicht wundern wegen dem Versionssprung.

Neu sind zwei Attribute (Checkbox und Mehrfachauswahl) sowie eine Sortierfunktion. Das Menü wurde etwas umstrukturiert und beim speichern wird zuerst eine lokale Tempdatei erstellt die an den Zielort verschoben wird. Der letzte Punkt hilft bei JDB-Dateien die auf Netzlaufwerken abgelegt sind.

Demon war bei mir zu Besuch und hat gleich mal einen Bug in JDB gefunden. Nichts kritisches, aber wenn der Bildschirm gedreht wird während das Programm maximiert ist, wird der Inhalt der Tabelle nicht an die neue Größe angepasst. Ich hoffe über Ostern dazu zu kommen das Problem zu beheben.

Es gibt etwas Neues

Und zwar gleich doppelt!
Zum einen gab es ein kleines Update für das PDFTool. Neue Funktionalität ist diesmal nicht reingekommen, aber eine Vereinheitlichung im Aussehen. Beim starten der vorherigen Version auf meinem Arbeitsrechner (Ubuntu) hatten einige Schriftzüge Platzprobleme… Kommt davon wenn man auf Systemfonts angewiesen ist. Deswegen bringt das Tool seine Schriftart einfach mit. Hoffe es hat den gewünschten Effekt auf allen Plattformen.
Und das zweite Neue ist ein neues Programm. Es nennt sich JDB und ist eine Datenverwaltung. Ich hab es erstellt um meine DVD-Sammlung zu verwalten, kann aber auch toll als Sehenswürdigkeitsplaner für Städtereisen und anderes verwendet werden. Das schicke kreative Icon stammt von Demon. Besten Dank dafür nochmal an dieser Stelle.

Ein neues Tool hat sich eingeschlichen

Wahrscheinlich hat es noch keiner so direkt bemerkt. Im Menü ‚Von uns‘ hat sich ein neuer Eintrag eingefunden. Aber was soll ‚Beherbergungssteuer‘ sein? Tja… Dresden hat besagte Steuer eingeführt, was bedeutet, private Personen haben für Übernachtungen eine Steuer zu zahlen, Dienstreisende haben einen entsprechenden Nachweis zu bringen um befreit zu werden… Und die Hotels/Unterkünfte haben den Aufwand, denn diese müssen die Steuer berechnen, einkassieren, dem Gast die Umstände erklären, die Nachweise einsammeln…

Nun, ich wurde gebeten ein kleines Programm zu schreiben, das zumindest die Berechnung der Steuer übernimmt, mit einer möglichst einfachen, schnellen Bedienung.

Für die Allgemeinheit sicher uninteressant, aber vielleicht will es sich ja mal einer anschauen, oder braucht es selbst. Nur zu, es beißt nicht und wenn habe ich es dem Tool nicht beigebracht 😉

Tare87

Neue sinnvolle Funktionen?

Ich habe es endlich geschafft… seit langen (bereits Ende letzten Jahres) sitze ich an der nächsten Version meines Tools. Die Ideen waren schon lange da, aber immer fehlte Zeit oder Lust diese auch umzusetzen… Kennt ihr das?

So was gibt es Neues: Das Programm kann jetzt passwortgeschützte PDFs zur Bearbeitung öffnen, dafür wird das Besitzerpasswort benötigt. Die erstellten PDFs sind dann ohne Passwortschutz. Und ich habe eine kleine Komprimier-Funktion eingebaut, die vor allen bei Office-Exporten mit Bildern etwas Platz sparen kann. Bitte keine Wunder erwarten, PDFs sind leider kein leichtes Format, wenn es um verlustfreie Kompression geht.

Den Download, und weitere Angaben zum Programm, findet ihr oben im Menü unter ‚Von uns‘.

Tare87